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Italienisches Olivenöl

Allgemeines über italienisches Olivenöl

Italien produziert 650.000 Tonnen Olivenöl pro Jahr und ist hinter Spanien der 2. größte Olivenölproduzent weltweit. Die weltweite Olivenölproduktion betrug 2006 ~2600.000 Tonnen, davon wurden 1950.000 Tonnen in der EU produziert. Der Anteil an italienischem Olivenöl beträgt ~32% der EU Produktion und 25% der Weltproduktion. In Hektar bebaut Italien 1.200.000 ha Land, was 12% der weltweiten Fläche an mit Olivenhainen bebautem Land entspricht.

Im Vergleich, Spanien bebaut 2400.000 ha Land mit Olivenhainen, Tunesien 1.680.000 ha und Griechenland als 3. größter Anbauer Europas 1.125.000 ha. Der Anteil der Mittelmeerregion an der gesamten Anbaufläche weltweit beträgt nach COI (consiglio oleicola internationale | Neuerding IOC International Olive Council ) ~97%.

Das IOC ist die einzige internationale zwischenstaatliche Organisation für Regelungen und Abkommen im Bereich Olivenöl und Tafeloliven trifft. Italien ist wohl im Volksmund die Heimat des besten Olivenöls. Die bedeutendsten Anbaugebiete Italiens sind die Toskana, Umbrien, Ligurien, Apulien und Sizilien.

 In Italien gibt es 2 Qualitätssiegel für geschützte Herkunft, also anders als in Spanien oder Frankreich, woOlive es nur 1 Qualitätssiegel gibt. - Das D.O.C (Denominazione di origine controllata) Siegel, es wird meistens für Weine verwendet, kann aber auch auf Olivenölen zu finden sein und das seit 1990 häufiger anzutreffende D.O.P (Denominazione di Origine Protetta) Siegel, welches vor allem für sehr lokale Erzeugnisse einer spezifischen Region sowie für traditionell verarbeitete Produkte steht. Beide Siegel sind geschützte Ursprungsbezeichnungen bzw. geschützte Herkunftsbezeichnungen der EU und garantieren die Herkunft aus einer bestimmten Region. Alle D.O.C.-Produkte sind auch als D.O.P.-Produkte anerkannt.

Olivenöl aus Italien - Aussehen, Aroma und Geschmack

Italienische Olivenöle haben wie auch die spanischen Öle ein sehr breites Geschmacks, Geruchs und Farbspektrum. Das liegt vor allem an den vielfältigen Sorten und den unterschiedlichen Bedingungen in den verschiedenen Anbaugebieten. Jede Region hat seinen spezifischen Charakter und baut unterschiedliche Sorten an. Dabei gibt es sowohl naturtrübe, als auch gefilterte Öle zu kaufen. Ich persönlich gebe dem naturtrüben Öl meistens den Vorzug, weil beim Filtern wertvolle Phenole und Vitamine, die in den Schwebstoffen enthalten sind, verloren gehen.